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Die SSW 39

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Von Teresa / 29. November 2018
Der 10. Schwangerschaftsmonat

SSW 39 – Die Schwangerschaftswoche 39

Größe des Babys ca.  50,5 cm
also so groß wie

eine Wassermelone

Gewicht

ca. 3.250 Gramm

Meilenstein

Die Entwicklung deines Babys ist voll abgeschlossen. Es ist bereit das Licht der Welt zu erblicken.

Die Entwicklung des Babys in der 39. Schwangerschaftswoche

Die meisten Babys liegen nun in der 39. SSW mit dem Kopf nach unten im Becken der Mama. Da der Platz in der Gebärmutter sehr begrenzt ist, bewegt sich das Baby kaum. Die meisten Babys befinden sich in der Fötalstellung mit angezogenen Armen und Beinen.

Bei den Vorwehen wird die Gebärmutter zusammengezogen und das Baby in Richtung Muttermund gepresst. Eine Schicht aus Fruchtwasser schützt dein Baby vor dem aufkommenden Druck und der Enge.

Meist haben sich mittlerweile der Babyflaum (die Lanugo-Behaarung) und die Käseschmiere gelöst. Das vorher durchsichtige Fruchtwasser verfärbt sich dadurch milchig- weiß. Da sich die äußerste Hautschicht des Babys löst, befinden sich auch abgelöste Hautzellen im Fruchtwasser. Darunter kommt eine neu gebildete Haut zum Vorschein.

Auf dem Kopf deines Babys befindet sich mittlerweile vielleicht eine volle Haarpracht. Genauso gut könnte es auch sein, dass noch keine Haare auf seinem Kopf wachsen und es mit einer Glatze zu Welt kommt. Die Haarbeschaffenheit zum Zeitpunkt der Geburt lässt nichts über die tatsächliche Haarfarbe und –dicke im weiteren Lebens deines Kindes hervorsagen.

Viele Eltern sind überrascht wie lange die Fingernägel von ihrem Baby bei der Geburt sind. Es kann sein, dass die Fingernägel deines Babys bereits jetzt über seine Fingerspitzen hinausragen.  Damit sich dein Neugeborenes nach der Geburt nicht selbst beim Kratzen verletzt, kürze seine Fingernägel gleich nach der Geburt.

Die gesamte Entwicklung des Babys ist abgeschlossen und es ist bereit das Licht der Welt zu erblicken. Ab der 38. SSW sind die Lungen in der Regel durch die eigenständige Produktion an Kortison imstande sich selbst aufzufalten.

Auch sonst haben die Babys meist hat alle Fähigkeiten entwickelt, die sie außerhalb des Mutterbauches benötigen. Der Instinkt an seinem eigenen Daumen zu nuckeln ist genauso ausgeprägt wie die Fähigkeit an der Brust der Mama zu trinken.

Furchen im Zahnfleisch deines Babys sind die Anlagen für die Milchzähne, deren Wachstum im 6. Lebensmonat beginnt.

Bis zum tatsächlichen Zeitpunkt der Geburt kann dein Baby noch weiter an Gewicht zunehmen. Das Wachstum kann aber auch schon in der 36. SSW abgeschlossen sein. Generell ist die Entwicklung eines jeden Babys unterschiedlich und es handelt sich bei allen Werten und Angaben nur um durchschnittliche Werte zur Orientierung.

Wie lange dein Baby noch auf sich warten lässt, ist unterschiedlich. Manche Babys kommen schon 14 Tage vor dem errechneten Geburtstermin zur Welt. Andere verweilen noch länger im Bauch der Mama. Solange es deinem Baby an nichts mangelt, gibt es keinen Grund zur Sorge. Falls es zu Schwierigkeiten kommen sollte, kann eine Geburt auch immer künstlich eingeleitet werden.

Was passiert im Körper der Mutter?

Das Phänomen des „Nestbauinstinkts“ tritt bei vielen Mamas zum Ende der Schwangerschaft auf. Sie stecken voller Energie um ihr Heim für die Ankunft des Neugeborenen vorzubereiten.

Falls dich die Schwangerschaft sehr belasten sollte und noch keine Anzeichen da sind, dass die Geburt kurz bevorsteht, existieren verschiedene natürliche Methoden um die Wehen einzuleiten und damit den Geburtsvorgang zu starten. Dies wird von Ärzten jedoch in der Regel erst ab der 40. SSW empfohlen. Die Anwendung natürlicher Maßnahmen, wie z.B. Himbeerblättertee, sollte immer in Absprache mit der Hebamme und/oder der Ärztin erfolgen. 

Wenn die Fruchtblase platzt, treten meist nur ein paar Tropfen Flüssigkeit aus und kein heftiger Schwall (so wie man es aus manchen Filmszenen vermuten würde). Der Kopf deines Kindes verhindert das.

Nach dem Blasensprung, können noch einige Stunden vergehen bis die Geburtswehen für die Austreibungsphase eintreten. Also kein Grund zur Panik oder Hektik! Bereite dich in Ruhe darauf vor in die Klinik zu fahren. Empfohlen wird erst dann tatsächlich losfahren, wenn die Geburtswehen eintreten und stark sind.

Ob es sich um echte Geburtswehen handelt, kannst du erkennen, in dem du dich in eine warme Badewanne legst. Nehmen die Wehen in ihrer Intensität zu, sind es echte Wehen; werden sie schwächer, dann handelt es sich noch nicht um die Wehen, die die Geburt einleiten.

Vorsorgeuntersuchungen & Ultraschall

Der Frauenarzt überprüft deinen Gesundheitszustand und den deines Babys. Zum Ende der Schwangerschaft wird untersucht ob das Baby weiterhin gut über die Nabelschnur mit allem versorgt wird, was es braucht.

Anregungen und Tipps für die 39. SSW

Es ist auch völlig normal sich jetzt ungeduldig oder nervös zu fühlen. Mache dir keine Sorgen. Statt ungeduldig und nervös zu sein, versuche die letzten Tage deiner Schwangerschaft ganz bewusst zu genießen und zu entspannen. Wenn dich Angst vor der Geburt quält, setzte dich mit deiner Hebamme in Verbindung und vertraue dich ihr an. Mehr über die Angst vor der Geburt und hilfreiche Tipps findest du in diesem Artikel

Dein Körper freut sich über die Ruhe und Entspannung und die Möglichkeit seine Kraftspeicher aufzufüllen bevor die Geburt losgeht. Binde gerne deine Nächsten ein sich um den Haushalt zu kümmern, damit du wirklich die Möglichkeit hast ganz herunterzufahren. Das gleiche gilt auch für das Wochenbett – die Vorbereitung und Planung kannst du jetzt schon angehen, damit du dich nach der Geburt nicht auch noch darum kümmern musst. 

Vielen werdende Eltern fällt es schwer einzuschätzen, wann der richtige Zeitpunkt ist um in die Klinik loszufahren.

Oftmals entscheiden sie sich lieber zu früh als zu spät auf den Weg in die Klinik zu machen. Wenn man sich jedoch einmal in der Klinik befindet, fährt man selten wieder zurück. Wenn der natürliche Geburtsprozess noch nicht gestartet hat, werden oftmals nach einer gewissen Wartezeit die Wehen künstlich in die Wege geleitet. Der Verlauf einer künstlich eingeleiteten Geburt ist jedoch anders als der einer natürlichen. Meist kommt es zu größeren Schmerzen, einer PDA, dem Eingriff mit einer Saugglocke oder das Kind wird per Kaiserschnitt auf die Welt geholt.

Überlege dir also am besten gut, wann du in die Klinik losfährst. Vielleicht erst lieber dann, wenn die Wehen wirklich stark sind, vom Rücken runter bis in die Beine ziehen und dein Bauch verhärtet ist und nicht schon dann, wenn sich die ersten Wehen leicht bemerkbar machen. Wenn du dir selbst unsicher bist, kannst du natürlich jederzeit die Hebamme anrufen und sie nach ihrer Einschätzung fragen.

Es wird empfohlen viel zu trinken, vor allem wenn die Eröffnungswehen eintreten.

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