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Vorfreude, schönste Freude?! – Die Babyparty

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Von Susann / 17. September 2018
Werde-Mama-Kolumne

Die Babyparty oder auch Babyshower, wie man sie im englischsprachigen Raum auch nennt, ist eine Feierlichkeit, meist vor der Geburt des Kindes, bei der die werdenden Mutter – die Mom to be – mit Baby-Geschenken beschenkt bzw. beregnet ( daher auch die Verwendung des Wortes „shower“ 😉 ) wird.

Dieser amerikanische Trend erfreut sich in den letzten Jahren auch hier in Deutschland einer immer größer werdenden Fan-Gemeinschaft. So haben Freunde der Bald-Mama die Möglichkeit, zu gratulieren und die Erstausstattung des Babys mit liebevoll ausgewählten Geschenken aufzustocken. Natürlich darf dabei die traditionelle Windeltorte nicht fehlen. Die einzelnen Lagen der „Torte“, die einer Hochzeitstorte dabei nicht unähnlich ist, sind aus Windeln gefertigt und werden gerne mit allerlei Pflegeprodukten für den Nachwuchs gespickt. Auf den Babyparties, die ich bisher erleben durfte wurden nicht nur die mitgebrachten Speisen verzehrt und Geschenke ausgepackt, sondern auch Spiele um den Bauch des Ehrengastes gespielt oder witzige Fotos mit Lätzchen, riesigen Schnullern oder Pappsprechblasen geknipst.

Vielleicht haben einige Leserinnen oder Leser soeben schon gestutzt, weil die Babyparty bei mir schon in der 18. Woche zum Thema wird, aber ich musste es einfach thematisieren. Vor allem bei meinen liebsten Freundinnen und ganz besonders bei denen, für die bereits eine jeweils wundervolle Babyparty geschmissen wurde.

Ich wollte nämlich KEINE solche Feier vor der Geburt meines Kindes. Auch wenn die moderne Medizin heutzutage sehr viel für die Gesundheit von Mutter und Kind tun kann, so halte ich es persönlich für nicht wirklich angemessen, die Ankunft des Kindes schon im Vorhinein zu feiern. Frei nach dem Motto: Du sollst den Tag nicht vor dem Abend loben.

Ihr kennt das ja. Natürlich soll man immer vom bestmöglichen Ausgang der Geschichte ausgehen, aber irgendwie wurde ich das Gefühl einfach nicht los, ich würde mit einer solchen Party das Schicksal herausfordern. Es gab für mich einfach erst dann etwas zu feiern, wenn der kleine Spatz und ich die Geburt gesund überstanden haben. Und das wollte ich einfach abwarten. Da halte ich es wie die alten Griechen und die alten Römer. Die waren da auch so.

Meine Mädels wollten es erst gar nicht glauben, als ich ihnen ausdrücklich zu verstehen gab, dass ich wirklich – auf gar keinen Fall – eine Babyparty haben möchte. Keine Überraschungen! Bitte! Auch meinen Mann ließ ich an dieser Entscheidung teilhaben, dass mir nicht heimlich doch jemand auf die Idee kam, eine Überraschungs-Baby-Party zu planen. Ich versprach allen, dass es dann nach der Geburt eine Pullerparty geben würde, um den kleinen Erdenbürger dann in unserer Mitte willkommen zu heißen. Dann gibt es in meinen Augen wirklich etwas zu feiern und dazu können sie dann kommen, meine Lieblingsmenschen…..und gerne auch ihre Torten. Egal ob nun aus Teig oder aus Windeln. 😉

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