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Der weibliche Zyklus

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Von WerdeMama / 22. Februar 2018
Der Ablauf des weiblichen Zyklus

Der weibliche Zyklus – Die Grundlage der natürlichen Familienplanung

Anhand des Eisprungs lässt sich der weibliche Zyklus in drei Phasen einteilen.

  • Die Proliferationsphase – vor dem Eisprung
  • Die Ovulationsphase – um den Eisprung herum
  • Die Lutealphase – nach dem Eisprung

Diese Phasen sind sehr stark hormonell gesteuert.
In diesem Artikel erfährst du alles, was du über diese drei Phasen wissen solltest.

1. Die Proliferationsphase – Nach dem Spiel ist vor dem Spiel

Der erste Tag des neuen Zyklus, ist der erste Tag der Monatsblutung. Damit beginnt auch die Proliferationsphase. Im Laufe dieser Phase wird dein Körper auf eine Schwangerschaft vorbereitet. Ist die Regelblutung vorüber, wird der Gebärmutterhals durch den Zervixschleim verschlossen, um Spermien abzuhalten. Durch das Hormon Östrogen werden die zuvor abgestoßenen Schichten der Gebärmutterschleimhaut wieder erneuert. Das ist wichtig für den Fall einer Schwangerschaft, damit die Bedingungen für das Wachstum der befruchteten Eizelle optimal sind.

Außerdem wird der Zervixschleim durch den langsam steigenden Östrogenspiegel fruchtbarer. d.h. er wird dünner, dehnbarer und Spermien können sich darin leichter fortbewegen.

Parallel dazu initiiert das Follikel stimulierende Hormon (FSH) das Heranreifen der Eizelle. Der wachsende Follikel, in dem sich die Eizelle befindet, füllt sich zunehmend mit Flüssigkeit. Dadurch steigt der Innendruck.

2. Die Ovulationsphase

Letztendlich platzt der Follikel nach ca. 14 Tagen auf, die Eizelle wird aus dem Eileiter in den Eierstock gespült und in Richtung deiner Gebärmutter transportiert. Jetzt beginnen die fruchtbaren Tage des Zyklus.

Hier spielt ein weiteres Hormon eine wichtige Rolle: Durch den stetig steigenden Östrogenspiegel, kommt es zu einem steilen Anstieg des luteinisierenden Hormons (LH). Dieser LH-Anstieg sorgt dafür, dass der Follikel platzt und die Eizelle aus dem Eierstock in den Eileiter befördert wird.

Der Zervixschleim ist jetzt so beschaffen, dass Spermien darin bis zu fünf Tage überleben können.

3. Die Lutealphase

Auf dem Weg durch den Eileiter zur Gebärmutter, kann die Eizelle bis zu 24h überleben.
Der aufgeplatzte Follikel produziert direkt nach dem Eisprung das Hormon Progesteron. Dieses sorgt für den weiteren Aufbau der Gebärmutterschleimhaut, als Vorbereitung auf eine befruchtete Eizelle.

Wird die Eizelle nicht befruchtet, schrumpft der leere Follikel, der Östrogen- und Progesteronspiegel sinkt ab. Und infolgedessen kommt es zum Ablösen der dicken Gebärmutterschleimhaut, zum Einsetzen der Periode und damit zum Beginn des nächsten Menstruationszyklus.

Wird die Eizelle befruchtet, nistet sie sich ca. 7 Tage später in der Schleimhaut der Gebräunter ein. Daraufhin produziert dein Körper humanes Choroingonadotropin (hCG). Dieses Schwangerschaftshormon hält den leeren Follikel weiterhin aktiv, damit er nach wie vor Östrogen und Progesteron produziert. Dadurch wird das Abstoßen deiner Gebärmutterschleimhaut verhindert, bis sie ausgereift ist und die nötigen Nährstoffe für den Erhalt der Schwangerschaft bereitstellen kann.

1Kommentar
Wann kann man schwanger werden? - Werde Mama - 22. Februar 2018

[…] Kinderwunsch spielt der weibliche Zyklus eine entscheidende Rolle. Unter dem weiblichen Zyklus versteht man die periodischen Veränderungen […]

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